Starker Schutz für starke Begleiter!
Geliebte Vierbeiner, egal ob Hund, Katze oder Pferd sind in der heutigen Zeit viel mehr als nur ein gewöhnliches Haustier. Sie gehören zur Familie, sind fester Bestandteil und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Umso mehr möchte man, dass der treue Begleiter bei plötzlicher Erkrankung, Unfällen oder anderen unvorhergesehenen Situationen bestmöglich abgesichert ist.
Gerade im Notfall können die Kosten für eine tierärztliche Versorgung schnell ein Ausmaß annehmen, die viele Tierhalter unterschätzen.
Ein weiterer Kostenfaktor, den viele Tierfreunde nicht vor Augen haben, kann unerwartet beim Spielen mit anderen Tieren oder bei Freunden zuhause entstehen. Das Tier verursacht ein Missgeschick! Schnell wird klar, dass Ihr Kunde für die Kosten aufkommen muss.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Tier sinnvoll und zuverlässig absichern können:
1. Haftpflicht-Schutz:
Eine absolutes „Must-have“ für jeden Tierbesitzer. Über die Private Haftpflicht-Versicherung sind sogenannte „zahme Kleintiere“ mitversichert. Hierunter fallen Katzen, Hasen, Hamster und auch Meerschweinchen. Je nach Bedingungswerk ist der Einschluss sogar noch umfangreicher. Für exotischere Tiere wie Schlangen, Spinnen und Leguane oder das Halten von Bienen muss noch einmal genauer in die Vertragsbedingungen geschaut werden. Hier empfiehlt es sich zusätzlich, auf eine separate Klausel zu achten, sollte das Tier ausbrechen und öffentlich gesucht werden.
Für stolze Besitzer eines Hundes oder Pferdes ist die separate Tierhalterhaftpflichtversicherung eine Selbstverständlichkeit. Zum einen bieten Privathaftpflicht-Versicherungen in der Regel keinen Versicherungsschutz und zum anderen gilt für diese privat gehaltenen Tiere (man spricht hier auch von Luxustieren, statt Nutztieren) die sogenannte Gefährdungshaftung (also der Grundsatz einer verschuldensunabhängigen Haftung durch den Tierhalter). Ganz wichtig: Eine Tierhalterhaftpflicht-Versicherung prüft nicht nur berechtigte Ansprüche, sondern wehrt auch unberechtigte Ansprüche ab!
Gute Tierhalterhaftpflicht-Versicherungen müssen nicht kostspielig sein und bieten weitgehenden Versicherungsschutz für zum Beispiel:
- Mietsachschäden an Mobilien und Immobilien
- Teilnahme am Reitunterricht, an Hunde- und Pferderennen, Hundeschulen,
- Schäden aus gewolltem oder ungewolltem Deckakt
- Schauvorführungen und Turnieren
- Schäden an gemieteten Transportanhängern
Aber auch spezifische Erweiterungen wie der Verzicht auf eine Leinen- und Maulkorbpflicht oder das Reiten und Führen ohne Sattel und Zaumzeug gehören zum Inhalt moderner Versicherungsverträge.
2. Tierkranken-Versicherung oder OP-Kostenschutz
Wer sein Tier vollumfänglich bei plötzlicher Erkrankung, Unfällen oder Notfällen absichern möchte, kann auf eine Tierkranken-Versicherung zurückgreifen. Bei dieser Versicherung handelt es sich um einen Vollschutz, bei dem nicht nur die Tierkranken-Versicherung, sondern auch der OP-Schutz mitversichert ist. So muss Ihr Kunde sich keine Gedanken über unerwartete Kosten machen, sondern kann sich ganz um die Genesung seines Lieblings kümmern.
Wer sein Tier nur gegen unerwartete Operationen absichern möchte, kann auf den reinen OP-Schutz (inkl. Nachsorge) zurückgreifen.
Gute Tierkranken-Versicherungen bieten zum Beispiel nachstehenden Versicherungsschutz und Leistungen an:
- Absicherung aller Rassen sowie rassespezifische Krankheiten
- Freie Tierarzt- und Klinikwahl mit GOT-4 Abrechnungssatz (GOT = Gebührenordnung für Tierärzte)
- Stationäre und ambulante Behandlungen
- Alternative Behandlungsmethoden, Homöopathie, Akupunktur und Lasertherapie sowie Physiotherapie/Osteopathie
- Medizinisch notwendige Kastration oder Sterilisation
Über eine Gesundheitspauschale sind viele Leistungen bereits zusätzlich abgesichert. Hierunter fallen beispielsweise Impfungen, Wurmkuren, Vorsorgeuntersuchungen und auch Zahnsteinentfernungen.
Die Leistungen sowie die Leistungshöhen sind je nach Vertragsart variabel und sollten im Vorfeld gut geprüft.
Konkrete Schadensbeispiele:
- Das Pferd bekommt eine Kolik aufgrund einer Futterumstellung: Hier muss schnell gehandelt und operiert werden. Die Kosten belaufen sich auf ca. 6.000 bis 8.000 Euro.
- Der Hund zieht sich beim Spielen über die Wiese einen Kreuzbandriss zu. Dieser muss operativ behandelt werden. Die Kosten hierfür können sich auf 3.000 Euro summieren.
- Die Katze frisst einen nicht verdaubaren Gegenstand. Der Darm wird verletzt und der Fremdkörper muss operativ entfernt werden. Die Kosten für die Darmresektion betragen ca. 2.500 Euro.
3. Spezialschutz für Pferde
Neben den beiden genannten Versicherungslösungen gibt es für Pferdebesitzer noch spezielle Absicherungsmöglichkeiten:
- Tierlebensversicherung: Leider gibt es immer wieder Fälle, bei denen teure Pferde Opfer von Attacken werden. Eine Tierlebensversicherung kann hier zumindest den finanziellen Schaden auffangen.
- Diebstahlsversicherung: Wertvolles zieht Begehrlichkeiten anderer an - so auch im Tierbereich. Nicht selten werden wertvolle Pferde gestohlen.
- Zuchtuntauglichkeitsversicherung: Mit einem Zuchthengst sollen Einkünfte erzielt werden. Auch diese „Fähigkeit“ kann abgesichert werden.
- Unbrauchbarkeitsdeckung durch Unfall oder Krankheit: Sozusagen die „Berufsunfähigkeitsversicherung“ für das Pferd. Wird das Pferd aufgrund Krankheit oder Unfall für das Reiten unbrauchbar, trägt der Versicherer den finanziellen Schaden.
Der richtige Versicherungsschutz gibt Sicherheit – gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihr Tier. Sprechen Sie uns an!






